Voléro Zürich mit "Kantersieg" zum fünften Meistertitel
Voléro Zürich gewann auch das vierte Spiel der Best-of-7-Finalserie der Volleyballerinnnen gegen Köniz und sicherte sich damit auf dem schnellsten Weg den fünften Meistertitel.
Die Bernerinnen, die zuvor in den beiden Heimspielen jeweils wengistens einen Satz gewonnen hatten, schienen in diesem vierten Playoff-Final allerdings gar nicht mehr an ihre Chance zu glauben. Voléro dominierte das Geschehen gegen das wegen eines Staus erst mit Verspätung in Zürich eingetroffene Köniz nach Belieben. Die Resultate der beiden ersten Sätze sagen alles: Beim 17:25 im ersten Durchgang kämpften die enttäuschenden Gäste wenigstens noch gegen das drohende Unheil an, beim 11:25 im zweiten dagegen dominierten je länger desto mehr Resignation und Verzweiflung.
Die Voléro-Spielerinnen nützten die vor allem in der Annahme allerdings zum Teil schon fast anfängerhaften Schwächen des Gegners zu einer veritbablen Demonstration ihres Könnens. Wie wenig Chancen der neue Meister vor 850 Zuschauern dem alten liess, illustriert auch das deutliche Verhältnis von 11:2 Blockpunkten oder die Tatsache, dass den Zürcherinnen nicht weniger als ein Dutzend direkte Aufschlagpunkte glückten. 25:17, 25:11, 25:20 -- in anderen Sportarten würde man das Verdikt wohl als Kantersieg bezeichnen.
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