Die Neuauflage des letztjährigen Frauenfinals wurde noch deutlicher als 2010 entschieden. Neuchâtel hatte als Aufsteiger im Vorjahr zwar ebenfalls 0:3 verloren, doch hatten sie immerhin 58 Punkte geschafft (14:25, 20:25, 24:26). Dieses Mal reichte es lediglich zu 51 Punkten - zu gross war die Überlegenheit Voléros, das sich den sechsten Cuptitel seit 2005 sicherte.
Den ersten und dritten Satz gewann Voléro jeweils mit 25:14. Einzig im Mittelsatz (25:23) mussten die Zürcherinnen etwas zittern: Neuchâtel war im Angriff und hatte die Chance zum 24:24-Ausgleich, doch der Angriff blieb am Voléro-Mittelblock hängen. Diese verpasste Chance beschäftigte Neuchâtel offenbar auch im nächsten Satz. Mit 0:6 starteten sie in den 3. Durchgang - ein Rückstand, den sie nicht mehr aufzuholen vermochten.
Voléro Zürich zeigte im Cupfinal eindrücklich, warum es auf nationaler Ebene in dieser Saison nur eine Niederlage einstecken musste. Das Team von Svetlana Ilic dominierte die Neuenburgerinnen, die immerhin die NLA-Qualifikation als Zweite beendet hatten, zu jeder Zeit.
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