MEYER-MAYOR AG - Spitzenqualität aus dem Toggenburg

hinzugefügt am 12.07.10 im Channel: Toggenburg

Die Familie Meyer ist seit Generationen mit dem Textilgewerbe verbunden. Um 1830 betrieb Josef Meyer in Triengen im Kanton Luzern eine Handweberei und beschäftigte bis zu 80 Arbeiter. Ein Nachkomme begann 1842 in Dagmersellen einen Tuchhandel, sein Sohn Eduard Meyer-Braun (1850-1913) übernahm in Zofingen eine Handweberei und baute um die Jahrhundertwende in Mehlsecken bei Reiden eine mechanische Weberei, die 1928 völlig abbrannte.

Sein Sohn Eduard Meyer-Mayor (1886-1964) zog in den blühenden "Textilkanton" St. Gallen. In Neu St.Johann im Toggenburg übernahm er, unterstützt von seinem Schwiegervater Paul Louis Mayor, Pfarrherr in Cully VD, den 1857 als Garnfärberei gegründeten und später zur Buntweberei umgebauten Betrieb der Gebrüder Emil und Gustav Gnipper. Von 1942 bis 1987 führten die Brüder Eduard jun. und André Meyer-Fehr die Weberei, seit 1988 leitet dessen Sohn André Meyer das Unternehmen als Alleininhaber.

MEYER-MAYOR gilt europaweit als führender Hersteller klassischer und modischer Küchenwäsche mit dem Gütesiegel "Made in Switzerland". Die 1993 eingeführte Herstellung von High-End-Synthetikgewebe erschliesst neue, interessante Märkte und trägt dazu bei, den traditionsreichen Betrieb sicher in die Zukunft zu führen.

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3 Kommentare

  1. Sven Mumenthaler − 17.10.10 22:04

    Ich habe ein Büchlein von Otto Alder, welcher seine Jugendjahre in Hemberg um 1850-1870 beschrieb. Darin sind ein paar Ausdrücke, welche für mich unbekannt sind. Können Sie helfen?:

    Rickli spulen
    Stückli staben
    Das Legen
    Pignas
    Madras
    Taffachelasses
    Slendangs

    Besten Dank und mit freundlichen Grüssen
    Sven Mumenthaler

  2. Marianne Degginger − 21.10.10 14:30

    Stückli staben heisst: Stückli ist ein Ballen Stoff von durchschnittlich 60 m in 90 cm Breite.
    staben heisst nach dem Farbbad und trocknen ungefähr 60 m in 90 cm breite in 1 m Lagen staben. Staben sind Riesennägel, die in 1 m Abstand in einem Holzgestell des STofflagers angebracht sind. Dort spiesst man den Stoff an der Webkante auf. Man steht davor, hat das ungestabte Material hinter sich und fängt li an, dann re, dann wieder li. Sind die Nägel voll, kann man das Gewebe in Meterlage abheben. (Männer) Madras ist eine Bindung.

  3. Sven Mumenthaler − 04.12.11 18:53

    Herzlichen Dank.

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